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... in der Ferne ...    

16. Januar - 23. Februar 2018

Silke Trekel ist eine international geschätzte Schmuckkünstlerin, die mit ihrem Schaffen die Ausstrahlung der halleschen Schmuckschule zweifellos mit bestimmt. Inspiration für ihre plastischen Kleinodien schöpft sie aus den fernöstlichen Kulturen und drückt sie kongenial mit der feinfühligen Wandlung von industriell für ganz andere Zwecke in Porzellan geformten komplexen Wabenfiltern aus. Klare geometrische Strukturen verändern sich in ihren Arbeiten assoziativ zu völlig neuen Bedeutungen. Diese filigranen Schmuckstücke sind tragbar, aber zugleich fragile Kleinplastiken. Sie basieren auf geometrischen Grundelementen, werden bei aller Ordnung aber beharrlich gestört und entwickeln sich zu dreidimensionalen Miniaturen. Die Künstlerin sieht in „Gleichmaß und Irritation“ eine besondere Herausforderung. Viele Arbeiten vermitteln Stimmungen, die bei aller Formstrenge anmutig zu poetischen Zitaten besonderer Momente werden, ihre rhythmische Spannung jedoch auf den zweiten Blick erhalten. „In der Ferne“ ist die Ausstellung überschrieben, was auch die reizvollen Pole des Spannungsbogens zwischen Realität und Illusion, den die Werke in sich tragen, andeutet. (Ulf Dräger, Kustos, Kunstmuseum Moritzburg Halle)

Eröffnung: 16. Januar 2018 um 18 Uhr

  • Begrüßung: Dr. Hans-Georg Sehrt, 1. Vorsitzender des Halleschen Kunstvereins e.V.
  • Grußwort: Dr. Judith Marquardt, Beigeordnete für Kultur und Sport der Stadt Halle
  • Zur Ausstellung: Ulf Dräger, Kustos, Kunstmuseum Moritzburg Halle

Einladungskarte

Gespräch mit der Künstlerin: 20. Februar 2018 um 18 Uhr

Stadtarchiv Halle
Rathausstraße 1
06108 Halle (Saale)

Weitere Informationen: www.hallescher-kunstverein.de/

© 2013 Silke Trekel